VÖPE in Wohnkrone am Mi, 01.09.2021 zum Thema: Mitsprache für Anrainer

Sebastian Beiglböck (Geschäftsführer der VÖPE) berichtet über die Möglichkeiten der Mitsprache für Anrainer wenn in der Nachbarschaft gebaut wird. Die Lebensraumentwickler sind immer bestrebt, die Bevölkerung von Anfang an einzubinden.
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 Mitsprache für Anrainer

Wenn in der Nachbarschaft gebaut wird, möchte man als Anrainer natürlich mitreden. Aber ist das überhaupt möglich?

Ja. Es gibt viele Möglichkeiten, sich als Anrainer zu beteiligen: Informationsveranstaltungen, formale Beteiligungsverfahren bei der Widmung und letztendlich die Bauverhandlung, bei der man mitreden kann. Wir Lebensraumentwickler sind jedenfalls immer bestrebt, die Bevölkerung von Anfang an einzubinden und durch proaktive Information und Kommunikation mögliche Befürchtungen zu entkräften sowie Maßnahmen zu setzen, damit für beide Seiten eine Win-Win-Situation entsteht.

Denn: Es geht uns Lebensraumentwicklern immer auch darum, für die Gesellschaft einen Mehrwert zu schaffen. Daher haben wir einen gemeinsamen, für alle Mitglieder verbindlichen Leitfaden entwickelt, in dem wir uns zu verantwortungsvollen Bauvergaben verpflichten. Durch Berücksichtigung von Kriterien wie z.B. Regionalität und fairen Arbeitsbedingungen sowie offener Kommunikation wollen die VÖPE-Mitglieder gemeinsam auch Vorbilder für andere Auftraggeber sein.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und bei vielen Projekten speziell mit den Anrainern, darauf zu achten, was man verbessern kann und best practices zu entwickeln.

 

Sebastian Beiglböck

Sebastian Beiglböck

Geschäftsführer der
VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler

 

 www.voepe.at

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